Handbuch Ghostwriting: Marktumfeld und Arbeitstechniken

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Gibt es einen Unterschied zwischen Texterstellung und Ghostwriting?

Zwischen Texterstellung und Ghostwriting gibt es in unserer heutigen Zeit fast keine nennenswerten Unterschiede mehr. Als Texter verfasst man meist im Auftrag eines Kunden Texte, Abhandlungen oder gar fachbezogene Arbeiten, die dann im Internet, Zeitungen oder Zeitschriften veröffentlicht werden. In den seltensten Fällen wird dabei der Name des Texters genannt. Meist ist es sogar so, dass zum Beispiel der Webmaster einer Internetseite die Texte mit einem anderen Autorennamen versieht.

Kommt es soweit, ist man nahtlos in das Ghostwriting übergegangen. Als Ghostwriter bleibt man komplett im Hintergrund, übernimmt Auftragsarbeiten und wird niemals namentlich genannt. Zudem zeichnet einen guten Ghostwriter eine gewisse Verschwiegenheit aus. Denn auch er spricht nicht über seine Arbeiten, über seine Auftraggeber oder über seine Verdienste. Für einen Ghostwriter ist es daher sehr schwer, Werbung in eigener Sache zu machen, da man keine Referenzen aufführen kann.

Aber auch Texter oder Ghostwriter tappen des Öfteren im Dunkeln, wenn es um die Identität des Auftraggebers geht. Auf Textbörsen können auch Auftraggeber ihre Aufträge anonym einstellen. Der Texter oder Ghostwriter wählt sich dann aus einem Pool einen seinen Fähigkeiten entsprechenden Auftrag aus, schreibt ihn und gibt ihn dann über die Textbörse an den Auftraggeber zurück. Alles anonym und diskret. Die Bezahlung der Texter und Ghostwriter erfolgt dann ebenfalls über die Textbörse.

So kann man behaupten, dass es den berühmten „Geist“ auf beiden Seiten des Auftrages geben kann. Der Texter, der nur als Ghostwriter in Aktion tritt. Und der Auftraggeber, der über einen so genannten „Zwischenhändler“ seine Aufträge vergibt.

Der Begriff der „persönlichen geistigen Schöpfung“

Ein wissenschaftliches oder künstlerisches Werk, das von Menschenhand entstanden ist, wird als persönliche geistige Schöpfung bezeichnet und unterliegt dem Urheberrecht.

Daher fallen alle Kunstwerke, die durch Tiere entstanden sind, oder alle in der Welt vorkommenden Naturprodukte nicht unter den Begriff „persönlich geistige Schöpfung“, da darin keine besondere individuelle Eigenleistung zum Ausdruck kommt. Ebenfalls zählen Werke, die ganz klar aufgrund eines Zufalles entstanden sind, nicht zu diesem Urheberrechts-Begriff. Wenn bei einem geschaffenen Werk technische Hilfsmittel eingesetzt werden, spricht man trotzdem von einer persönlichen geistigen Schöpfung, solange die besondere gestalterische Eigenleistung des Menschen eindeutig erkennbar bleibt.

Wie arbeiten Recherchedienste?

Kostenpflichtige Recherchedienste auf Seriosität prüfen

Im Zeitalter der grenzenlosen Öffnung des freien Marktes gibt es kaum einen Dienst, der nicht angeboten wird. Dazu gehören auch Recherchedienste, welche von einzelnen Personen oder Firmen durchgeführt werden. Diese Dienstleistungen können sich unter anderem auf historische Dokumente, Firmen, Institutionen, wissenschaftliche Forschungsarbeiten und sogar Personen beziehen. Da dieser Service kostenpflichtig ist, empfiehlt es sich vor der Auftragserteilung genau zu überprüfen, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Diesen erkennt man an der entsprechenden Ausbildung und den dazugehörigen Referenzen.

Kostenlose Recherchedienste von Microsoft Office nutzen

Aber nicht nur Personen bieten ihre Recherchedienste an. So gibt es beispielsweise beim Softwarepaket Microsoft Office eine Rubrik, die mit Recherchen dient. Diese kostenlosen Recherchedienste kommen in den Programmen Excel, Outlook oder Word zur Anwendung. Diverse Datenbanken können so nach wichtigen Details durchsucht werden. Die angebotenen Informationen erstrecken sich von Aktienkursen über Firmenumsätze bis hin zu Übersetzungen und Wörterbüchern. Auch Websites können gezielt überprüft werden. Wird der Nutzer bei Microsoft Office nicht fündig, dann bleibt noch die Suche nach einem kostenpflichtigen Drittanbieter. Die Informationen in Form von Daten, Wörtern oder Zahlen lassen sich bei Microsoft Office bequem in das aktuelle Arbeitsblatt einfügen. Das ermöglicht die sofortige Weiterverwertung des Materials.

Als Recherchedienste im weiteren Sinne können auch Suchmaschinen, wie altavista oder google bezeichnet werden. Dieser kostenlose Dienst entspricht nicht immer den Ansprüchen des Internetnutzers. Oftmals sind die an erster Stelle gelisteten Informationen nicht relevant für die Suche.

Welcher Recherchedienst für den Einzelnen in Frage kommt, das liegt an der Spezifik des gesuchten Wissens. Für präzise Informationen aus den Bereichen Wissenschaft, Technik, Forschung, Wirtschaft oder gar zur Personensuche, sollte ein professioneller Suchdienst beauftragt werden.

Ghostwriter – Allgemeines

Ghostwriter

Das Ghostwriting wird besonders von Prominenten genutzt. Diesen fehlt entweder die Zeit oder das nötigen Feingespür sowie Talent, um ein Buch lesergerecht zu verfassen und aufzuarbeiten. Aus diesem Grund greifen zahlreiche Prominente bei ihren Veröffentlichungen auf einen professionellen Ghostwriter zurück. Ohnehin ist diese Variante sehr erfolgversprechend. Einerseits bekleidet die Titelseite ein prominenter Name, der jedem bekannt ist und Interesse weckt. Andererseits ist das Buch nach dem ersten Aufschlagen mit Stil verfasst und reißt den potentiellen Leser mit sich. Eine erfolgreiche Mischung also.

Ein Ghostwriter wird zunehmend auch im akademischen Bereich von zahlreichen Menschen in Anspruch genommen. Dieser oftmals als akademischer oder als wissenschaftlicher Ghostwriter bezeichnete Texter verfügt in der Regel über fundierte Fachkenntnisse in einem oder mehreren Studienfächern. Bei Hausarbeiten angefangen, können sich die Dienste eines Ghostwriters bis zum Verfassen hochgradig wissenschaftlicher Artikel ziehen. Dazwischen stehen Arbeiten für die Abschlüsse Magister, Bachelor oder Master, aber auch Dissertationen.

Diese Variante ist jedoch stark umstritten und liegt besonders bei notwendigen eidesstattlichen Erklärungen in einer gesetzlichen Grauzone. Wer eine eidesstattliche Erklärung abgibt, eine wissenschaftliche Arbeit selbst verfasst zu haben, diesem drohen die Aberkennung des erworbenen Grades oder Titels sowie weitere rechtliche Schritte. Auch der Ghostwriter kann sich in diesem Zusammenhang strafbar machen, da er Beihilfe zu einer offensichtlichen Straftat leistet.

Die Dienste von Ghostwritern werden jedoch zu zahlreichen weiteren Zwecken herangezogen, neben Buchveröffentlichungen sind Ghostwriter besonders als Redenschreiben gefragt. Oftmals als Auftragsschreiber oder Phantomschreiber bezeichnet, sind Ghostwriter häufig direkt für Verlage oder Agenturen tätig, was sich ebenso auf die Werbe- oder Marketingbranche beziehen kann. Hier steht der Begriff Ghostwriter für einen sprachlich versierten Texter, der griffige Werbebotschaften mit einfachen und verständlichen Worten verfassen kann.

Den Ghostwriter auch schon für die Schule genutzt?

Ghostwriter als Beruf ist nicht nur sehr beliebt, sondern es gehört ein sehr umfangreiches Allgemeinwissen zu dieser Tätigkeit. Es werden nicht nur rechtliche Aspekte bearbeitet, sondern zudem soziale. Schüler, die noch nicht ihren Abschluss erreicht haben, kommen immer öfter auf die Idee, die Dienste von professionellen Ghostwritern in Anspruch zu nehmen. Es dürfen zwar nicht alle Schüler über einen Kamm geschert werden, jedoch verlassen sich einige Prozent der über 14 jährigen Schüler auf die Fähigkeiten der Ghostwriter.

Die Dienste von Ghostwritern werden dann in Anspruch genommen, wenn es sich um Projekte handelt, von denen viel abhängt. Es kann sich dabei um Vorträge handeln, Aufsätze oder sonstige Schriftstücke, welche eine umfangreiche Recherche benötigen. Da die Schüler in der Regel einige Tage für die Fertigstellung der Aufgaben Zeit haben, ist die Zeit ausreichend, um einen Ghostwriter zu engagieren, diesem den Auftrag zu übermitteln und anschließend zu bezahlen. Nun braucht der Schüler seinen fertigen Vortrag nur noch auswendig lernen bzw. ablesen und erhält eine gute Note in der Schule. Dabei ist es für die Lehrenden fast unmöglich herauszufinden, dass es sich nicht um eine eigen erstellte Arbeit handelt. Handelt es sich jedoch um einen sehr schlechten Schüler bzw. Schülerin, der plötzlich mit einer beeindruckenden Arbeit eine gute Note ergattert, kann sich der Lehrer unter Umständen sein eigenes Urteil bilden. Jedoch gibt es auch hier keinerlei Anzeichen dafür, dass ein Ghostwriter seine Arbeit erstellt hat. Schließlich ist es schwer jemanden zu finden, der die Arbeiten von anderen Mitschülern schreibt.

content.de – Ihr Marktplatz für Texte nach Kundenwunsch

„unique content“ ist in aller Munde. Als Schlüssel zur optimalen Platzierung von Webseiten in einschlägigen Suchmaschinen wächst mit der Bedeutung auch die Nachfrage nach hochwertigen Inhalten. Dieser Entwicklung trägt der neue Marktplatz content.de Rechnung, indem das Portal Unternehmen und Privatleute mit freien Redakteuren, Autoren und fest angestellten Textern zusammenführt.

Die komfortable und individuell anpassbare Benutzeroberfläche ermöglicht Kunden und Autoren, ihre Aufträge beziehungsweise Texte bequem selbst zu verwalten. Für die gesamte weitere Abwicklung sorgt content.de. Persönliche Ansprechpartner unterstützen beide Parteien in allen Fragen des Vertriebs. Klar geregelte rechtliche Rahmenbedingungen komplettieren den Service.
Neben Journalisten, Werbetextern, Ghostwriter, Redakteuren sowie allen, die beruflich Texte erstellen, steht content.de auch Hobby-Autoren zur Verfügung. Die Vergütung fertiggestellter Aufträge orientiert sich an Umfang und Leistung. Die Teilnahme ist für Autoren kostenfrei und jederzeit kündbar.
Auftraggeber, die für ihr Internetprojekt „unique content“ benötigen, legen in wenigen Schritten ihre Aufträge an. Ob Produktbeschreibungen, Fachaufsätze, Blog-Beiträge oder andere suchmaschinenoptimierte Texte – die Projekte werden entweder allen Autoren (Open Orders) oder einem bestimmten Autor (Direct Orders) direkt unterbreitet.

Die ausgereifte Technik von content.de ermöglicht die automatisierte Abnahme und Einbindung gelieferter Texte. Die Bezahlung erfolgt zu fairen Konditionen je nach Qualität und Umfang. Direct Orders werden gemäß dem vom entsprechenden Autor selbst festgelegten Preis abgerechnet. Mittels eines verständlichen und nachvollziehbaren Verfahrens werden alle Texte bewertet, um ein hohes Maß an Fairness und Transparenz zu garantieren.

Portale zum Kauf und Verkauf von Texten

Texte werden gerade im Internet immer wieder gebraucht, um diese beispielweise für die eigene Webseite zu verwenden oder auch um diese zu bewerben. Versteht man sich selbst nicht so gut darauf Texte zu erstellen oder hat man nicht die Zeit dazu, dann kann man sich diese Arbeit natürlich von anderen abnehmen und lassen und auf der anderen Seite haben Menschen, die gut und gerne texten so die Möglichkeit, an ihren Texten Geld zu verdienen. Im Internet findet man inzwischen einige Portale, auf denen Texte gehandelt und gesucht werden können.

Sehr bekannt und schon lange am Markt ist das Portal Textbroker (www.textbroker.de). Hier können Webmaster ihre Gesuche einstellen und festlegen, wie viel sie für ihre Texte bezahlen möchten und wie hoch die Anforderungen an den Autor sein sollen. Autoren die diese Anforderungen erfüllen können das Gesuch dann annehmen und einen entsprechenden Text erstellen, der an den Kunden weitergegeben und von diesem dann bezahlt wird. Hat man einen gewissen Betrag erreicht, dann kann man sich die erreichte Summe auf sein Konto ausbezahlen lassen.

Ganz ähnlich ist auch das Portal Contentworld (www.contentworld.com). Hier werden die Gesuche online gestellt und können dann im Gegensatz zu Textbroker von mehreren Autoren bearbeitet werden, so dass man sich den Text, den man kaufen möchte, dann aussuchen kann. Außerdem können Autoren hier auch Texte online stellen, für die es noch kein Gesuch gibt und diese zum Kauf anbieten. Hier kann man als Autor wählen, ob es sich um unique Content handeln soll, der nur einmal gekauft werden kann, dafür aber zu einem höheren Preis, oder ob man die Texte mehrmals verkaufen möchte und dafür für weniger Geld, als wenn der Text einmalig wäre. Als Kunde kann man so von Fall zu Fall entscheiden, ob man einmalige Texte für die Webseite haben möchte, oder solche Texte, die es ruhig auch öfter geben kann, zum Beispiel für die Werbung oder andere Zwecke, bei denen es nicht so sehr auf unique Content ankommt.



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