Handbuch Ghostwriting: Marktumfeld und Arbeitstechniken

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Zählen Übersetzungen aus anderen Sprachen als Plagiate?

Es gibt unterschiedliche Wege für Studenten, eine Arbeit zu verfassen und sich zur gleichen Zeit nicht dem Plagiatsvorwurf auszuhändigen. Plagiate sind nicht nur direkte Übernahmen von Texten, die als eigen verfasste Texte ausgegeben werden. Es gibt zusätzlich noch die Möglichkeit Übersetzungen aus anderen Sprachen zu nutzen, um diese direkt in die eigene Sprache umzuformen. Dabei kann es passieren, dass sehr lange Textpassagen einfach übernommen werden ohne dass ein einziges Wort verändert wird. Diese „Übersetzung“ ist selbstverständlich auch ein Plagiat. Es wird auch als Übersetzungsplagiat bezeichnet und wie die direkte Übernahme von Texten der eigenen Sprache, strafbar. Die andere Frage ist, wie diese Übersetzungen eigentlich entlarvt werden. Schließlich gibt es bestimmte Software, die nur deutsche Artikel und Texte analysiert. Seit einigen Jahren wurde allerdings ein sehr modernes Programm entwickelt, welches auch ausländische Texte erkennt. Die Übersetzungen werden in der Regel in bestimmte Übersetzungsmaschinen gefügt und diese werden dann durch einen einzigen Knopfdruck übersetzt. Durch diese Übernahme, die ebenso direkt und schamlos entsteht, droht auch ein strafrechtliches Verfahren und in den Fällen der Abschlussarbeiten an der Universität, kann dieses zur Exmatrikulation führen. Eine folgende Geldstrafe von 50.000 Euro sind je nach Hochschule ebenso fällig. Diese Gebühr muss der Student selbst tragen und kann in der Regel nicht mehr an der gleichen Hochschule studieren. Zählt man zu den glücklichen Fälschern, dann kann es vorkommen, dass bestimmte Übersetzungen nicht durch die Software erkannt werden. Englische Artikel sind in der Regel alle in dem System enthalten. Bei nicht häufig verwendeten Sprachen kann es jedoch schon anders aussehen.

Hat das Ghostwriting eine Zukunft?

Es werden nicht nur in Zeitschriften und Zeitungen Artikel geschrieben, die für die Bevölkerung sehr wichtig sind, sondern auch im Internet. Es gibt eine unendlich hohe Anzahl von Internetseiten, die jeden Tag mit neuen Informationen gefüllt werden und anderen Usern einen Mehrwert bieten. Es ist für ein Unternehmen unmöglich, täglich so viel Zeit aufzuwenden, damit die Internetauftritte mit den notwendigen Zeilen zu füllen. Ghostwriter erfüllen diese Aufgabe mit Leichtigkeit und setzen auf diese Aufgabengebiete. Informationsportale und Lexika müssen ebenso mit neuen Beiträgen gefüllt werden, die fast nie enden. Solange das Internet besteht, werden Ghostwriter immer wieder eine Plattform finden, welches Arbeit für Ghostwriter anbietet. Neben dem Internet bieten Ghostwriter bekannten Menschen eine Hilfestellung bei der Erstellung von Büchern. Ob es Biographien sind oder andere Bestseller, diese werden  nicht allein von den bekannten Autoren geschrieben. In der Regel kommen die Ghostwriter aus der Berufsspalte der Journalisten und Kolumnenschreiber, welche sich neben ihrer eigentlichen Karriere ein zweites Standbein schaffen und andere Menschen mit dem Verfassen ihrer Bücher unterstützen. Die Ghostwriter haben ein sehr geübtes Auge für erfolgreiche Bücher, die einen großen Erfolg auf dem aktuellen Markt feiern können. Viele erfahrene Schreiber vermuten, dass dies erst der Beginn der Ära der Ghostwriter ist und diese noch viele Jahre fortbestehen wird. Es werden Weiterentwicklungen stattfinden, welche die Gebiete der Schreiber noch erweitern. Neben dem Internet und einzelnen Artikeln, werden die Aufgabengebiete zukünftig umfangreicher. Jedoch müssen auch hier Vorkehrungen gesetzt werden, um Plagiate und unsinnige Texte von den guten Texten zu unterscheiden.

Was ist der “Pagerank” und welche Bedeutung kommt ihm zu?

Werden bestimmte Suchbegriffe in eine Suchmaschine eingegeben, stellen sich bestimmte Ergebnisse zur Verfügung, die je nach Suchbegriff bzw. Suchbegriffen, die gewünschten Ergebnisse aufweisen. Hinter diesem Prozess stecken versteckte Inhalte und Algorithmen, welche die Suchweisen beschleunigen und vereinfachen. Einer der wichtigen Faktoren, die bei Suchmaschinen eine entscheidende Rolle spielen, ist der so genannte Pagerank.

Pagerank ist ein Verfahren, welches miteinander verlinkte Dokumente aufgrund seiner Struktur bewertet und gewichtet. Jedem einzelnen Element wird ein Gewicht zugeordnet, dem so genannten Pagerank. Dieses Element wird aufgrund der Verlinkungsstruktur zugeordnet, welche die Seite beinhaltet. Der Algorithmus, der von Larry Page mit Hilfe von Sergei Brin entwickelt wurde, wurde bereits zum Patent angemeldet. Sie entwickelten diesen zusammen an der Stanford Universität. Bereits das Unternehmen Google bediente sich der Grundlage der erfundenen Strukturen, um die Bewertungen von bestimmten Seiten zu erstellen.

Es handelt sich um eine spezielle Methode, um das Ranking bzw. die Linkpopularität einer Seite festzulegen. Grundsätzlich werden die Links einer Seite ins Gewicht gelegt, die das Gewicht und die Wichtigkeit dieser Seite steigern. Der Effekt ist selbstverständlich größer, je mehr Links von dieser Internetseite oder von einem Dokument bestehen. Das eigentliche Ziel des Page Ranks ist es, die Links der Wichtigkeit und dem Gewicht nach zu ordnen, damit eine Ergebnisreihenfolge bei bestimmten Suchanfragen besteht. Die Prozesse sind in der Regel für die Besucher von den Internetseiten nicht sichtbar. Vielen Menschen ist nicht bekannt, dass komplexe Verfahren hinter der Suchmaschine stecken. Letztendlich zählen für die User nur die angezeigten Ergebnisse in den Suchmaschinen.

Definition und Bedeutung von “Description”

Es gibt einige Begriffe, die ein Ghostwriter wissen und kennen muss. Dazu gehört ebenso, sich mit den Techniken und Ausführungen der bestimmten Materien auszukennen, denn schließlich müssen diese durch die Texter angewendet werden können. Falls die Kategorien jedoch nicht zu den eigentlichen Aufgaben der Ghostwriter zählen, wäre es trotz allem sinnvoll, bestimmte Verfahren zu kennen.

Description ist ein Ausdruck, der aus der englischen Sprache stammt und „Beschreibung“ bedeutet. Die Beschreibung eines Inhalts ist für das Ranking eines Textes in einer Suchmaschine sehr wichtig. In den Texten sind in der Regel Schlüsselwörter enthalten, welche die Texte an besonders hohen Positionen in den Suchmaschinen stellen, damit diese von dem Usern direkt angeklickt werde. Die Description ist der Meta Tag, der sich im Head-Bereich einer Internetseite  befindet. Dieser zeigt im anfänglichen Bereich einer Website die wichtigen Daten der Seite an, die für den Besucher jedoch unsichtbar sind. Mit der Description wird dementsprechend dieser Tag verstanden, der bei einigen Suchmaschinen als Text in den Suchergebnissen erscheint. In der Regel sollten die Description-Tags nicht länger als 200 Zeichen umfassen. Oft kommt es vor, dass diese Beschreibungen zusätzlich von den Suchmaschinen gekürzt werden.

Fehlt die Description von einem Text, kann diese nicht in der Suchmaschine erscheinen und somit würde die Internetseite mit dem angezeigten Text, in keiner Suchmaschine erscheinen. Dies würde wiederum bedeuten, dass die Internetseite keine weiteren Besucher erhält, da nach der Webseite nicht gezielt gesucht wurde. Aus diesem Grund werden Texte immer wieder mit einer bestimmten Anzahl von Keywörtern ausgestattet, damit diese eine besonders günstige Position in der Suchmaschine erhalten, um direkt von dem User angeklickt zu werden.

Was ist guter Content?

Das Wort Content ist bei den Ghostwritern sehr häufig im Gebrauch. Unter diesem Begriff versteht man den Inhalt des eigentlichen Textes, der verfasst wird. Allerdings wird nicht nur der Text allein als Content bezeichnet, sondern auch zugefügte Bilder, Videos und andere Dateien. Besonders für Webseiten ist guter Content überlebenswichtig. Die Besucher einer Website erwarten schließlich umfassende Informationen, die ihnen weiterhelfen. Guter Content kann auf unterschiedliche Weise entwickelt werden. Der Inhaber einer Website kann Content selbst entwickeln, diesen kaufen, mieten oder sogar tauschen. Guter Content sollte immer aus zuverlässigen Quellen stammen und in sich eine hohe Qualität aufweisen. Wodurch zeichnet sich guter Content jedoch aus?

Die Meinungen sind oft unterschiedlich. Allerdings kann festgehalten werden, dass guter Content einen Mehrwert für seine Leser hat. Es bleibt jedoch unerwähnt, wie dieser erzeugt wird. Einige Ansätze schaffen zum Beispiel Sammlungen oder Übersetzungen. Das Vorstellen von bestimmten entdeckten Themen in Blogs, können präsentiert werden oder gar aus der englischen Sprache in die deutsche Sprache übersetzt werden. Plugins sind eine andere Möglichkeit, einen Mehrwert zu bieten. Die Zusammenfassung von Postings und das Umsetzen von fachchinesischen Artikeln in die verständliche deutsche Sprache, sind besonders für Schüler und oft auch Studenten sehr hilfreich. Jedoch können auch die sich nicht in der Materie befindenden Personen mit den „übersetzten“ Artikeln etwas anfangen. Anleitungen mit genauen Beschreibungen werden ebenso zu gutem Content gezählt, der vielen Menschen weiterhilft. Demzufolge kommt es immer auf den Inhalt an, der von Textern und Ghostwritern verfasst wird und bestimmtes Publikum anspricht.

Was ist ein Juniortexter?

Ein beliebtes Betätigungsfeld für Texter ist die Werbebranche. Gilt es doch hier, besonders neue Produkte durch wohl überlegte Worte ins rechte Licht zu rücken und den Kunden zum Kauf zu animieren. Wer es hier bis an die Spitze einer Werbeagentur schafft, ist im Olymp der Texter angekommen.

Die Werbebranche unterteilt ihre Texter in unterschiedliche Hierarchien. Meist fängt man als Praktikant oder Trainee an, um sich das Rüstzeug für diese Branche zu holen. Hat man diese Hürde überwunden und die Grundlagen des Textens erlernt, kann man als Juniortexter übernommen werden.

Die meisten Werbeagenturen verlangen von ihren Juniortextern eine journalistische Ausbildung oder einen Hochschulabschluss im Bereich Kommunikation. Auch wenn man bereits als Trainee tätig war, sollte man sich dessen bewusst sein. Sicherlich hört man immer mal wieder von Textern, dass sie es auch als Quereinsteiger bis in eine Werbeagentur geschafft haben. Dies ist aber eher unüblich und mit viel Glück und noch mehr Talent verbunden. Zudem wird von einem Juniortexter erwartet, dass er sich mindestens in der englischen Sprache gut auskennt, die deutsche Sprache in Wort und Schrift perfekt beherrscht und eine „kreative Schreibe“ besitzt.

Denn als Juniortexter steht man jeden Tag vor der Herausforderung, auf den Punkt kreativ zu sein und in kürzester Zeit eine aussagekräftige und überzeugende Idee verkaufen zu können. Diese Ideen werden dann im Team weiterentwickelt und zu einem fertigen Auftrag geformt.

Wer dies beherrscht und einige Jahre auf dieser Position tätig war, kann dann in das nächste Level aufsteigen und als Texter oder gar als Seniortexter seine Kreativität unter Beweis stellen.

Was ist ein „Blindtext“ und wozu dient er?

Der Begriff „Blindtext“ stammt aus dem gestalterischen Bereich. Diese Texte fungieren als eine Art Platzhalter. Liegt für eine Publikation der dort zu integrierende Text noch nicht vor, wird ein Blindtext eingefügt. Dieser macht es möglich, bereits in der Vorproduktion den Platzbedarf, die Aufteilung sowie das Layout der entsprechenden Seite genauestens zu planen.

Ein Blindtext hat keine inhaltliche Aussage. Vielmehr sind hier wahllos Worte zusammengefasst, die einzig und allein der Freihaltung des später benötigten Platzes dienen. In einigen Fällen werden Blindtexte auch so verfasst, dass möglichst alle Buchstaben und Sonderzeichen des Alphabetes enthalten sind. Dies dient dann der Überprüfung des Schrifttyps und der Lesbarkeit.

Ein beliebter Blindtext ist das so genannte „Lorem ipsum“ – ein absolut sinnfreier Text, der es trotz alledem oder vielleicht gerade deshalb bis an die Spitze der Blindtexte geschafft hat. Die häufige Verwendung dieses Textes hat aber durchaus auch Vorteile. Viele elektronische Druckaufbereitungen erkennen inzwischen diesen Text und lösen eine Fehlermeldung aus, wenn er abgedruckt werden soll. So kann es nicht passieren, dass man diesen Text fälschlicher Weise in einer Zeitung oder Zeitschrift wiederfindet, weil vergessen wurde, den richtigen Text einzufügen.

Wer sich selbst keinen Blindtext ausdenken möchte oder mit der Erstellung eines solchen Schwierigkeiten hat, findet im Internet diverse Möglichkeiten der Hilfe. Agenturen bieten hier verschiedene Varianten von Blindtexten an. Länge, Inhalt und Schrifttyp sind frei wählbar. Die Angebote stehen in den aller meisten Fällen kostenlos zur Verfügung und geben zudem einige wertvolle Tipps zum Umgang mit dieser Art von Texten.

Gibt es eine Geld-Zurück-Garantie beim Ghostwriting?

Die Arbeit eines Ghostwriter ist mittlerweile bekannt und wird immer wieder in Anspruch genommen. Jedoch stellt sich die Frage, ob ein jeder Text bezahlt werden muss, auch wenn dieser nicht gefällt. Schließlich kann der Auftraggeber sich bei einigen Texten nicht sicher sein, ob der Text gut genug für seine Kunden ist. Es wäre sinnvoll, die Geld-Zurück-Garantie zu nutzen, die es bei dem Ghostwriting gibt. Es stellt sich jedoch die Frage, ob es eine derartige Garantie bei den Parteien überhaupt gibt.

Grundsätzlich ist zu erwähnen, dass eine Zufriedenheit auf der Seite des Ghostwriters bestehen sollte und selbstverständlich auf der Seite des Auftraggebers. Es kann nämlich nicht auf Dauer gewährleistet werden, dass der Auftraggeber die nicht zufriedenstellenden Texte des Ghostwriters bezahlt. Allerdings gibt es keine Geld-Zurück-Garantie, welche in dem Verhältnis zwischen Ghostwriter und Auftraggeber vorhanden ist. In einigen Fällen entscheidet jedoch auch der Vertrag, der zwischen den beiden Parteien erstellt wird. Dieser regelt dann die gemeinsame Zusammenarbeit und kann ebenso verlangen, dass der Ghostwriter die Texte oder die geschriebenen Vorlagen umändern muss, wenn diese den Auftraggeber nicht zufriedenstellen. In der Regel sollte der Ghostwriter bemüht sein, die Arbeiten sorgfältig zu erstellen. Die Vorstellungen des Auftraggebers müssen in den Texten wieder gefunden werden, damit dieser die Texte regelmäßig bezahlt. Um die Texte so gut wie möglich den Wünschen des Auftraggebers anzupassen, sollte ein detaillierter Dialog zwischen den beiden Parteien stattfinden. Dieser gewährleistet die Zufriedenheit und verlangt im Endeffekt keine Geld-Zurück-Garantie. Denn diese wird schließlich nicht verlangt.

Der Unterschied zwischen professionellen Textern und Hobbyautoren

„Wer schreiben kann ist klar im Vorteil.“ Ein beliebter Spruch, der vor allen Dingen bei Textern seine Runde macht. Denn immer sieht man sich als professioneller Texter mit so genannten „Naturtalenten“ konfrontiert, die der Meinung sind, eine ebenso lesbare Arbeit abliefern zu können. Ganz nebenbei. In Heimarbeit. Versteht sich. Aber stimmt das? Oder findet man Unterschiede zwischen hauptberuflichen Textern und Freizeitschreibern?

Sind wir mal ehrlich: Ein Texter hat es nicht leicht. Schlägt er sich doch nahezu täglich mit obskuren Aufträgen herum, die einen Abgabetermin und Anforderungen jenseits von Gut und Böse haben. Welche eine Keyword Dichte aufweisen sollen, die schlicht und ergreifend nicht möglich ist und ein Thema besitzen, von dem der Texter eigentlich noch nie was gehört hat. Und das für ein schmales Entgelt.

Wie gut haben es da doch die Hobbyschreiber. Keinen zeitlichen Druck, da meist nur das eigene Blog beschrieben werden muss. Und falls doch einmal eine andere Schreibarbeit ansteht, dann ist es ein Brief an die Behörde oder eine Rede zu Tante Ernas 75. Geburtstag. Hach, wie schön das Leben doch sein kann.

Aber genau diese Unterschiede sind es, die zwischen einem professionellen Texter und einem Hobbyschreiber zu finden sind. Der Texter wird für seine Kreativität am Wort bezahlt. Er hat Abgabetermine und Vorgaben von seinen Auftraggebern, die genauestens eingehalten werden müssen. Ein Hobbyschreiber tut dies nebenbei. Er kann schreiben, was ihm gefällt und muss sich an keine Vorgaben halten. Seiner Kreativität und Begabung sind keine Grenzen gesetzt.

Ob nun Profi oder Laie, wichtig ist, dass man Spaß am Schreiben hat.

Sind Zeitungs- oder Zeitschriftenartikel grundsätzlich urheberrechtlich geschützt?

Zeitungen und Zeitschriften befinden sich fast täglich in unseren Händen. In diesen Medien befinden sich eine Vielzahl von Artikeln, die unter anderem aufbewahrt werden und zu einem späteren Zeitpunkt nochmals benutzt werden. Jedoch stellt sich die Frage, ob die Artikel in Zeitschrift und Zeitung auch urheberrechtlich geschützt sind.

Bei den Artikeln in Zeitungen und Zeitschriften handelt es sich um Schriftwerke, die nach dem Urhebergesetz urheberrechtlich geschützt sind. Das bedeutet wiederum, dass die Inhalte und die Nutzungsrechte alleine bei dem Urheber, das bedeutet bei dem Schöpfer der Texte, liegen. Möchten die Texte und Artikel weiter verwendet werden, muss eine Zustimmung bei dem Urheber eingeholt werden, die Artikel für andere Zwecke nutzen zu dürfen. Allerdings gibt es einen Paragraphen, in dem Urheberrecht, welcher nach Paragraph 17 besagt, dass durch den Erschöpfungsgrundsatz  eine weitere Verarbeitung möglich wäre. Schließlich ist das Original durch eine Veräußerung, das heißt durch Zustimmung, in den Verkehr und somit in die Öffentlichkeit geraten. Somit ist es durch den Erschöpfungsgrundsatz erlaubt die Artikel weiter zu verarbeiten. Dieser Bezug trifft jedoch nur auf das originale Werk zu. Werden lediglich Informationen aus den Texten kopiert, entsteht ein neues Werk, welches wiederum urheberrechtlich geschützt ist. Möchten Artikeln und Zeitungsbeiträge dennoch in ihrer originalen Fassung weiter verwendet werden, bietet sich das Zitatrecht an. Nach Paragraph 51 des UrhG ist die Vervielfältigung und die Verbreitung des Originals zugelassen, wenn Stellen des Werkes in einem eigenständigen Artikel genutzt werden. Entweder werden Artikel mit eignen Worten wiedergegeben oder Stellen aus den Artikeln werden zitiert.



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